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Dr. med. vet. Roman Camen
Als ich vor einigen Tagen in einem Buch Bilder über Hasen studierte,
stellte ich unglaubliche Ähnlichkeiten zu unseren zwei Kaninchen fest.
Obwohl Hasen und Kaninchen sehr ähnlich aussehen, gibt es doch
einige zum Teil markante Unterschiede zwischen den beiden Tierarten.
Hasen leben alleine oder in Paaren, während Kaninchen in Rudeln zusammenleben. Deshalb ist die Haltung eines einzelnen Kaninchens nicht artgerecht. Hasen leben oberirdisch und bevorzugen flache, offene Felder und Wiesen oder Waldränder. Wildkaninchen hingegen leben in selbst gegrabenen Erdbauten. Sie wählen für diese Bauten meist hügeliges Gelände mit viel Unterholz oder Sträuchern aus, die ihnen Schutz bieten sollen. Auch das Paarungsverhalten ist sehr unterschiedlich. Hasen werfen zwischen zwei- und viermal pro Jahr, Kaninchen fünf- bis siebenmal. Ein Hasenwurf besteht aus einem bis fünf Jungen, Kaninchen werfen zwischen fünf und zehn Kleine. Charakterlich ist der Hase einiges schreckhafter als das Kaninchen. Dies war ein Grund weshalb er nie domestiziert wurde, wie auch die geringere Wurfzahl, denn in den Anfängen der Kaninchendomestikation, die bei den Römern zu suchen ist, dienten die Tiere vor allem der Fleisch- und Fellproduktion. Somit war eine effiziente Vermehrung im Sinne der Züchter. Gemeinsamkeiten sind im typischen Hakenschlagen zu finden, das sowohl Hasen als auch Kaninchen während einer Flucht aufführen, und beide Tierarten markieren ihr Revier mit speziellen Duftdrüsen. Fragen,
Bemerkungen an den Autoren Dr. med. vet. Roman Camen Rapperswil SG
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