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unsern Wäldern der Region trifft man im Frühjahr leider immer
wieder frei laufende Hunde an. Wir appelieren an alle Hundehalter ihre
Hunde im Wald, auf den Waldwegen und am Waldrand an die Leine zu nehmen.
Viele Hundehalter sind überzeugt, dass
ihre Hunde nicht jagen. Wenn jedoch ein aufgescheuchtes Reh davonrennt
verfolgen die Hunde, ihrem natürlichen Jagd- oder Spieltrieb folgend,
das Tier. Ein schwer trächtiges Reh hat gegen einen Hund keine Chance
davon zu kommen. Auch wenn der Hund das Reh nicht verletzt besteht die
Gefahr des Verwerfens, das Kitz wird tot geboren.
Hundehalter, die ihre Hunde trotzdem frei im Wald laufen lassen, werden verwarnt, im Wiederholungsfall ist mit ernsten Sanktionen seitens der Behörden zu rechnen. Hunde, die beim Jagen im Wald beobachtet werden, können vom Jagdaufseher oder von den Jägern abgeschossen werden. Wir beide, Jagdobmann und Tierschutzaufseher, haben einen Hund und sicher Verständnis für die Hundehaltung, doch in den letzten verbleibenden Naturgebieten haben die Wildtiere Vorrang, wenn wir nicht wollen, dass unsere Kinder keine Rehe und Hasen mehr beobachten können. Rechtlich schreibt das Tierschutzgesetz in der
Schweiz vor, der Hund müsse im Wald unter Kontrolle gehalten werden
können. Für Hunde die keinen tadellosen Apell haben, heisst das
an die Leine! Die Jäger oder der Jagdaufseher dürfen Hunde, die
frei im Wald sind, nicht einfach abschiessen, wobei es leider Kantone (Bundesländer
für unsere D und A Freunde) gibt, wo viele Jäger diesbezüglich
einen «sehr lockeren» Abzugsfinger haben. Dort verschwinden
auch immer wieder Hunde, namentlich zur Jagdzeit. Es sind dieselben Kantone,
wo auch die Wölfe und Luchse gewildert werden. Wenn der Hund Wild
hetzt, dürfen die Jäger schiessen und viele tun dies auch.
Also heisst das für uns Hundeführer, während der Setzzeit des Rehwildes den Hund an der Leine zu führen, zum Schutz des Wildes und des Hundes.
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