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Tierinformationen
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Themen Tierschutz News Tierberichte
Christine Krättli Immer wieder werden dem Tierschutz Igel gemeldet oder gebracht, die offenbar im Spätherbst herumirren, das heisst, sich nicht zum Winterschlaf verkrochen haben. Etliche Tierfreunde haben deswegen gefragt, wie man den Igeln helfen könne, damit sie den Winter gut überstehen. Alle Jahre wiederholt sich in unseren Gärten das grosse Reinemachen vor dem Wintereinbruch: der letzte Rasenschnitt, das Zusammenrechen und Entfernen des Laubes und aller dürren Aeste und Stauden. Dieser Abfall wird in aller Regel der Grünabfuhr mitgegeben - und so harren «saubere» Gärten unter der Schneedecke auf den Frühling. Die gründlichen Reinemacher vergessen ob ihrem Eifer, dass sie damit einer vielfältigen Tierwelt in ihrem Garten den Schutz für ein sicheres Ueberwintern rauben. Dies gilt besonders für unsere stacheligen Freunde, die Igel, und die Vögel. Wenn die Gartenbesitzer etwas weniger fleissig und ordnungsbewusst handeln würden, könnten sie für etliche Kleintiere, besonders für die Igel, ideale Ueberwinterungsplätze schaffen. Ideal wäre, wenn
man irgendwo im Garten wenigstens einen kleinen Reisighaufen sorgfältig
aufschichten könnte. Er bildet in diesem Fall einen idealen Unterschlupf
für die erwähnten Lebewesen. Allerdings sollte man beim Errichten
des Reisighaufens achten, dass die erste Schicht aus dickeren Aesten
besteht, um dem Igel erleichterten Einschlupf zu gewähren.
Wann soll man mit einem Igel einen Tierarzt, den Tierschutz oder eine Igelstation aufsuchen? Dies ist nur in folgenden
Fällen angebracht: bei verletzten Tieren, bei offensichtlich kranken
Tieren oder wenn sie stark von Parasiten befallen oder sehr klein sind,
das heisst, weniger als 400 Gramm wiegen.
Wer Genaueres über
Igel erfahren möchte, kann
eine Igelbroschüre anfordern oder sich an den Verein Pro Igel in 8932
Mettmenstetten (TEL Schweiz 01 767 07 90) wenden.
Für Informationen, Merkblätter und Aktuellee über Igel in der Schweiz
Für Informationen, Merkblätter und Aktuellee über Igel in Deutschland
Mit frdl. Genehmigung
der Autorin und der Zeitung «Obersee Nachrichten»
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