Macht dem Kampfhunde - Wahnsinn ein Ende Kampfhund? Was soll das eigentlich sein? Es macht mich traurig und wütend, wenn ich mit anschauen muss, wie Politiker und Medien das Unwissen und die Angst der Menschen missbrauchen um willkürlich ganze Rassen zu vernichten. Kampfhund ist keine Bezeichnung für bestimmte Rassen sondern für
eine Tätigkeit. Ein Kampfhund ist ein bemitleidenswertes Tier,
das aus Profitgier seiner skrupellosen Besitzer dazu gezwungen
wird mit anderen Hunden zu kämpfen. Zum Kampfhund kann JEDER Hund
ausgebildet werden, selbst ein Dackel, auch wenn das wohl nicht
so spektakulär wäre. Hundekämpfe - und damit auch Kampfhunde -
sind in Deutschland schon seit langem verboten. In der BRD sterben im Schnitt pro Jahr Angesichts dieser Zahlen finde ich es eigentlich eher erschreckend,
dass unsere Polizei jetzt hinter Hundebesitzern herjagt. Natürlich
sind zwei Tote zwei Tote zuviel, aber dass Leben ist nun mal gefährlich
und wir können ja auch schlecht Blitzschläge und Insekten abschaffen.
Solange Hunde von Menschen (v)erzogen werden, wird es leider auch
immer wieder zu Unfällen kommen. Ob wir jetzt 44 Rassen verboten
haben oder nicht. Aber trotzdem wäre mir wohler, wenn unsere Polizisten
echte Straftäter verfolgen würden und die Politiker die Steuergelder
für Wichtigeres ausgeben würden, als Hundeauffanglager zu bauen
und Familienhunde zu töten. Glaubt wirklich irgendwer, dass ein
Drogendealer seinen Hund, den er für Hundekämpfe abgerichtet hat,
jetzt bei der Gemeinde anmelden wird oder dass er für diesen Hund
tatsächlich Steuern zahlt?? Solche Leute gehen mit ihren Hunden
auch selten am Nachmittag im Stadtpark spazieren. Nein, auch jetzt
hat es wieder nur die Falschen erwischt. Die Fami! So wurden unzählige Familienhunde getötet, deren einziger Fehler es war zufällig der falschen Rasse anzugehören. Aber selbst wenn der eigene Hund (noch) nicht auf irgendeiner Liste steht, ist er deswegen noch lange nicht sicher, denn wer weiß schon wie so ein Kampfhund wirklich aussieht? So wurden auch Hunde anderer Rassen auf offener Straße von Polizisten erschossen, eine Dogge wurde von Hundehassern mit Benzin überschüttet und lebendig verbrand und viele Tiere wurden vergiftet. Es gab Angriffe auf Hundebesitzer, dabei wurden zwei Menschen getötet (wohlgemerkt nicht von Hunden sondern von Hundehassern, also von Menschen). Dazu kommt die Angst, dass man ja nie weiß welcher Hund als nächstes auf der Liste landet. Und da scheint es wirklich keine Regeln zu geben, denen man folgen
kann. Diese Listen sind so willkürlich zusammengestellt, dass
man sich fragt, ob die, die das verbrochen haben überhaupt schon
mal einen Hund aus der Nähe gesehen haben. Bestes Beispiel ist
der Bandog, der auf vielen Rasselisten steht. Er ist deswegen
so interessant, weil es keine solche Rasse gibt!! Natürlich gibt es da dieses Argument der Zuchtauslese. Man sagt
ja, dass gerade diese Hunde, die jetzt verboten wurden, jahrhunderte
lang aufs Töten abgerichtet wurden und daher so gefährlich geworden
sind. Aber wenn wir das mal realistisch betrachten, welche Hunde
wurden denn ursprünglich NICHT zum Töten gezüchtet. Es gab früher
drei wesentliche Verwendungszwecke für Hunde: Es gibt keine gefährlichen Rassen, aber was es gibt sind kriminelle Menschen, die sich tierquälerischen Methoden bedienen um Hunde zu Waffen auszubilden. Solche Mensche werden sich nicht davon abschrecken lassen, dass bestimmte Rassen verboten sind. Und selbst wenn Hunde im Allgemeinen verboten wären, wären solche Menschen dennoch gefährlich. Die tatsächlichen Gefahren, die von Hunden ausgehen sind statistisch gesehen außerordentlich gering. Im Anbetracht von Sexualverbrechen, Morden, Drogenhandel und Terrorismus sollten unsere lieben Politiker besseres zu tun haben, als Hundehaltern Grundrechte abzuerkennen. Hunde tun soviel Gutes für uns, es gibt Behinderten-, Blinden-, Rettungs-, Polizei- und Familienhunde, die auf verschiedenste Art und Weise zu unser aller Wohl beitragen. Diese wertvolle Beziehung sollte niemand kaputt machen können: Weder Kriminelle, noch Tierquäler, weder Hundehasser noch Politiker oder die Medien. Bitte, lasst nicht zu, dass den Hunden noch mehr Leid angetan wird, egal welcher Rasse sie angehören! Macht dem Wahnsinn ein Ende! Sabine Gmeinwieser Ein Artikel der Oranisation Dogangels Homepage Dogangels und Maulkorbzwang.de Mit frdl. Genehmigung des Webmasters der Dogangels
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