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Dr. med. vet. Roman Camen
Unser 5 Jahre alter Kater schläft fast den ganzen Tag. Manchmal fragen
wir uns, ob mit ihm etwas nicht stimmt.
Diese Beobachtung teilen Sie sicherlich mit vielen anderen Katzenhaltern, denn Katzen schlafen sehr viel. Bis zu 20 Stunden täglich können sich die samtpfotigen Vierbeiner zur Ruhe legen. Die Schlafphasen verteilen die Katzen auf mehrere Zeiträume während des Tages, wobei unterschieden wird zwischen flachem Schlaf und Tiefschlaf. Oftmals ruhen sich die Katzen auch aus, indem sie sich, ohne zu schlafen, mit geschlossenen Augen hinlegen. Die einzelnen Schlafperioden beginnt die Katze mit unterschiedlich lange dauernden flachen Schlafzuständen, gefolgt von einer einige Minuten dauernden Tiefschlafphase. Untersuchungen von Katzengehirnen haben gezeigt, dass Katzen während der Tiefschlafphase starke Hirnaktivitäten zeigen können, was bedeutet, dass die Katzen ziemlich sicher auch träumen. Katzenhalter können diese Phase erkennen, wenn die Tiere während des Schlafes mit Beinen, Schwanz oder der Haut zucken. Nach dem Tiefschlaf folgt wiederum eine Periode mit flachem Schlaf. Nach Beendigung dieses Ablaufes beginnt die Katze zu gähnen, steht auf, wechselt ihre Position und schläft wieder ein. Es ist für die Tiere sehr wichtig, dass sie sich an einen ungestörten Ort zurückziehen können, um zu schlafen. Vor allem Kinder müssen lernen, dass die Katze Ruhephasen dringend benötigt und nicht jederzeit zum Schmusen und Spielen zur Verfügung steht. Ständige Unterbrechung der Tiefschlafphase kann sogar gesundheitliche Konsequenzen zur Folge haben. Machen Sie sich also keine Sorgen, wenn ihre Katze viel schläft. Viele Erkrankungen äussern sich durch chronisch mangelnde Fressunlust oder durch apathisches Verhalten während der Wachphasen. Fragen,
Bemerkungen an den Autoren Dr. med. vet. Roman Camen Rapperswil SG
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