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Dr. Yair Schiftan Manchmal
hüte ich die Katze der Nachbarn. Sie ist acht Monate alt und hechtet
natürlich allem nach, was fliegt oder an Wänden und Fenstern
klebt ? vor allem Fliegen und Mücken, aber auch Bienen und Wespen.
Deshalb mache ich mir ernsthaft Gedanken, wie Katzen auf die Bienen- und
Wespenstiche reagieren. Betroffen davon sind wohl die Nase, das Mäulchen
oder die Pfoten. Gibt es gar keine Schwellungen oder muss ich doch besser
zum Tierarzt gehen?
Liebe Frau S., Ihre Anfrage zu den Insektenstichen ist berechtigt. Dass Ihre Nachbarskatze all den verlockenden Insekten nachjagt, liegt in der Natur des Tieres und ist nicht zu vermeiden. Es gibt aber tatsächlich Tiere, die durchaus allergisch auf Bienen- und Wespenstiche reagieren ganz ähnlich wie wir Menschen sehr unterschiedlich auf diese Stiche reagieren. Nach einem Stich bilden sich meist Schwellungen am Kopf. Die gefährlichsten aber sind die Insektenstiche im sehr heiklen Mund- und Rachenbereich. Dabei kann es für das Tier sogar zu gefährlichen Atemproblemen kommen. Wenn Sie also an Ihrem Tier Schwellungen unbekannter Herkunft erkennen oder wenn Sie selber Zeugin eines Bienen- oder Wespenstichs werden, sollten Sie sogleich einen Tierarzt einschalten. Er kann den Zustand sicherlich schnell beurteilen und gezielte Massnahmen ergreifen. Vorsicht walten zu lassen lohnt sich also in jedem Falle, um das Haustier nicht unnötigen Gefahren auszusetzen. Fragen, Bemerkungen an den Autoren Dr. Yair Schiftan Rapperswil SG Mit frdl. Genehmigung des Autoren und der Zeitung «Obersee Nachrichten»
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