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Tipps, wie man sich die Katzenhaltung erleichtern kann Dr. Rudolph Gwalter Mit der Familienplanung bei den Katzen muss jetzt, in der kalten Jahreszeit, begonnen werden gleich, ob man unliebsame Überraschungen vermeiden oder das Wunder der Natur bewusst erleben will. Wer nicht die Freuden einer Schar junger Büsis erleben will oder kann, dem stehen zwei Möglichkeiten zur Empfängnisverhütung bei der Katze offen:
Die Kastration ist eine Operation, und man sollte sie ins Auge fassen, bevor im Januar die Balz beginnt. Die Kastration der Katze kann ab dem dritten Lebensmonat vorgenommen werden, optimaler ist dies aber erst ab dem siebten Lebensmonat. Der Eingriff erfolgt in Narkose. Die Haut am Bauch wird grosszügig geschoren und gründlich desinfiziert. Durch einen kleinen Schnitt hinter dem Bauchnabel werden mit einem kleinen Häkchen beide Eierstöcke herausgezogen und entfernt. Der Schnitt wird in drei Lagen wieder zugenäht.Trieb und Fruchtbarkeit sind nach dieser Operation definitiv weg. Antibabypille Wer die Möglichkeit von Büsi-Nachwuchs erhalten will, kann der Katze die Antibabypille verabreichen. Man muss diese nur einmal pro Woche, immer am selben Tag, geben und nicht täglich. Zu achten ist auf Durchfall oder Erbrechen. Wohnungskatzen einbeziehen Auch bei Katzen, die immer in der Wohnung gehalten werden und mangels Kater zwar nicht schwanger werden können, kann sich diese Entscheidung aufdrängen, denn das Rufen der rolligen Katze, das eigentlich den Kater anlocken sollte, raubt einem mit Sicherheit den Schlaf. Kastration des Katers Der junge Kater wird mit zunehmendem Erwachsen werden aggressiver gegenüber gleichgeschlechtlichen Artgenossen. Als jüngster ist er diesen aber häufig unterlegen und kommt mit aufgeschlitzten Ohren, Biss- und Kratzwunden sowie Abszessen nach Hause. Zudem beginnt sein Harn immer intensiver und penetranter nach Kater zu stinken, zumindest für menschliche Nasen. Er beginnt damit, sein Revier zu markieren, draussen und drinnen. Eine Kastration hilft diesen Problemen ab, Biss- und Kratzwunden werden seltener, und auch das unangenehme Markieren mit Harn hört auf oder beginnt erst gar nicht. Die kleine Operation ist für den zuschauenden Laien verblüffend einfach und schnell durchgeführt.Der Eingriff wird in Narkose durchgeführt, beide Hoden werden entfernt. Trieb und Fruchtbarkeit lassen aber erst im folgenden Monat nach. Der richtige Zeitpunkt für eine Kastration lässt sich nicht absolut festlegen, liegt aber bei einem Alter von etwa acht Monaten. Man kann auch zuwarten, bis der Kater markiert, sein Urin stark riecht, oder der kleine Freier «verprügelt» heimkommt.
Fragen, Bemerkungen an den Autoren Dr. Rudolf Gwalter Jona SG Mit
frdl. Genehmigung des Autoren und der Zeitung «Linth Zeitung»
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