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Was tun gegen Marder im Haus?
Christine Krättli

Wir sind grosse Tierfreunde, haben aber ein Problem mit einem ungebetenen tierischen Gast. Durch kleine Öffnungen ist ein Marder ins Haus geschlüpft und hat sich dort wohnlich eingerichtet: im Zwischenboden, im Estrich oder hinter der Isolation. Die Schäden, die Marder anrichten, können erheblich sein. Bei unseren Fällen handelt es sich um Schäden sowohl in alten als auch in neuen Häusern. Was können wir nun tun? Einerseits wollen wir unsere Häuser vor Mardern schützen und diese Tiere verjagen, andererseits wollen wir sie nicht töten.
Betroffene aus Rapperswil und Uznach

Es gibt einige mehr oder weniger erfolgreiche Methoden, um Marder zu vertreiben. So eignet sich Musik, doch darf sie nicht gleichmässig ertönen, daran würden sich Marder rasch gewöhnen. Hin und wieder sollten daher die Geräusche verschwinden, das heisst, man sollte das Radio oder den Kassettenrecorder abstellen. Gerüche, entwickelt von Räucherstäbchen oder von Sprays, wie sie im Fachhandel (in Drogerien und Tierfachgeschäften) erhältlich sind, lieben die Marder ebenso wenig wie unregelmässige Geräusche.

Offensichtlich können Marder auch den Hundegeruch nicht ausstehen. Sammeln Sie Hundehaare, legen Sie diese in ein luftiges Säcklein und stecken sie es in den Eingangsbereich der Marderbehausung. Diese Methode eignet sich übrigens auch zum Schutz von Autos, die von Mardern heimgesucht werden oder werden könnten.

Keines der Mittel, die ich hier aufgezählt habe, wirkt garantiert. Der Marder hat sich im Laufe der Zeit an den Menschen gewöhnt, und damit auch an die menschlichen Gerüche und Geräusche.

Damit Ihre Anstrengungen nach und nach von Erfolg gekrönt sein werden, müssen Sie alle vom Marder benutzten oder benützbaren Zugänge ins Haus verschliessen. Am besten eignet sich feiner Maschendraht. Vergewissern Sie sich, dass der Marder was möglich ist irgendwo im Haus Nachwuchs zu versorgen hat und dass sich der Marder und allenfalls seine Jungen nicht mehr im Unterschlupf befinden ­ eine aufwändige Arbeit. Und denken Sie daran: Marder sind nachtaktiv.

Mit frdl. Genehmigung der Autorin und der Zeitung «Obersee Nachrichten»
 

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