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Käfigbatteriehaltung von Füchsen und Nerzen Schweizer Tierschutz STS Millionen von Nerzen und Füchsen werden immer noch in Käfigbatterien gehalten, die nicht einmal die elementarsten Grundbedürfnisse dieser Tiere abdecken und zu massivem Leiden und Verhaltensstörungen führen. An der heutigen Pressekonferenz in Zürich forderte der Schweizer Tierschutz STS die Konsumentinnen und Konsumenten auf, durch Verzicht auf Echtpelz-Bordüren ein Zeichen gegen solche tierquälerischen Pelzproduktionsstätten zu setzen.
Weder Nerze noch Füchse sind domestiziert Weder
Zucht noch Domestikation haben je eine "Kastenstand-Sau", einen "Käfig-Nerz"
oder einen "Käfig-Fuchs" hervorgebracht, die vollständig an die
Gefangenschaftshaltung angepasst sind, erklärte die Verhaltensbiologin
Eva Waiblinger an der Pressekonferenz.
Tierquälerische Haltung Hanna
Kivinen, Präsidentin des finnischen Tierschutzverbandes Animalia,
berichtete über ihren Besuch auf einer Vorzeigefarm Mitte Oktober
2001.
In der Schweiz nicht so möglich In der Schweiz muss gemäss Tierschutzverordnung für ein oder zwei Füchse eine Minimalfläche von 60 Quadratmeter zur Verfügung stehen, mit Naturboden, Sichtblenden, Schlafboxe und Rückzugsmöglichkeit. Für ein oder zwei Nerztiere sind 10 Quadratmeter Naturboden und ein Wasserbassin Vorschrift. Im Ausland wird den Tieren nur ein Bruchteil dieser Minimalforderungen zugestanden. Waren
es früher 10 Füchse, 40 - 60 Nerztiere oder 130 bis 200 Chinchillas,
die für einen Pelzmantel ihr Leben lassen mussten, sind heute die
kleinen Pelzstreifen en vogue. Dem hält der Schweizer Tierschutz STS
entge-gen, dass auch für die Herstellung optisch veränderter
oder versteckter Pelze wie Jackenbesatz oder Handschuhe mit Nerzfütterung,
Tiere ebenso leiden und sterben müssen wie für die grossflächigen
Konfektionsartikel. Auch das Tragen von Echtpelz-Bordüren ist und
bleibt Gewissensfrage.
Der künstliche Fun-Pelz ist die (gute) Alternative Doch
längst nicht jede Pelzbordüre ist heute echt. Der künstliche
Fun-Pelz kommt dem Zeitgeschmack entgegen. Früher war der Kunstpelz
ein eklig-steifes, knisterndes Polyester-Gespinst. In der Zwischen-zeit
haben die Plüschproduzenten dazugelernt. In Farbe und Zeichnung sind
die gut gemachten Imitate kaum mehr zu unterscheiden. Sie bieten den KonsumentInnen
eine attraktive Alternative.
«Auch Pelztiere haben ein Recht auf artgerechte Haltung», mahnt der Schweizer Tierschutz STS, noch besser ist der Kunstpelz. Fragen, Bemerkungen an den Schweizer Tierschutz STS Homepage Schweizer Tierschutz STS Mit frdl. Genehmigung des Präsidenten des STS Heinz Lienhard
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