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Schweizer Tierschutz STS Der Schweizer Tierschutz mahnt, die Ferienzeit gut vorzubereiten, denn die schönsten Tage des Jahres bedeuten oft Stress für die mitreisenden Haustiere. Manche
Tierhalter entscheiden sich, ihre Heimtiere mit in die Ferien zu nehmen.
Das geht allerdings nur bei tierfreundlichen Destinationen. Zuerst gilt
es deshalb abzuklären, ob die Tiere in der Ferienwohnung, im Hotel
oder auf dem Zeltplatz überhaupt willkommen sind. Dann sind die nötigen
Impfungen und Transportformalitäten zu erledigen. Man sollte
auch bedenken, dass Reisen und Tapetenwechsel für viele Tiere nicht
so erholsam sind wie für uns Menschen. Kleintiere und Vögel sollten
nur mitgenommen werden, wenn man ihnen auch am Ferien-ort eine tiergerechte
Haltung anbieten kann. Für Katzen ist der Katzensitter zuhause oder
ein Katzenhotel meist die beste Lösung. Hunde hingegen geniessen es,
auch während der Ferien mit ihrem «Menschenrudel» zusammen
zu sein.
Nicht aus Mitleid arme Tiere kaufen Viele Feriendestinationen überraschen die sonnenhungrigen Touristen aus Mitteleuropa mit bunten Märkten. Auch Tiere werden da verkauft. Oft befinden sie sich in einem er-bärmlichen Zustand und sind in tierquälerische Käfige gepfercht. Dennoch wäre es falsch, aus einer Anwandlung von Mitleid ein solches Tier zu erwerben und mit nach Hause zu nehmen. Damit ist das Problem nicht gelöst. Denn sofort werden neue Tiere «produziert», und das Geschäft kommt erst recht in Schwung. Sinnvoller ist es, lokale Tierschutzorganisationen und deren Projek-te wie Kastrationsaktionen, Tier-Notstationen und Aufklärungskampagnen zu unterstützen, um auf diese Weise das Problem an der Wurzel zu packen. Oft endet die Freude am lebenden Souvenir schon an der Schweizer Grenze. Wird die Klippe des Grenzübergangs geschafft, erfolgt die Ernüchterung meist zuhause. Was in den Ferien als gute Tat gedacht war, entpuppt sich im Alltag als aufwändig. Denn der neue Mitbewohner braucht mehr Platz, Zeit und Geld, als man sich vorgestellt hat. Tiere abgeben, nicht aussetzen Unzählige
Tiere werden vor den Ferien plötzlich kaltblütig ausgesetzt oder
landen verwahrlost in den überfüllten Tierheimen. Dies zeigt,
wie wichtig es ist, sich vor der Anschaffung von Heimtieren Gedanken darüber
zu ma-chen, wie lange die neuen Gefährten leben, wie gross sie werden,
wieviel Platz sie benötigen und wie aufwändig die Pflege ist.
Ferner gilt es abzuklären, wie teuer Gehege und laufende Kosten kommen
und wer die Betreuung in den Ferien übernimmt.
Tipps für tierschutzbewusstes Reisen:
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